Zahnfüllungen

Direkte Zahnfüllungen

Direkte Zahnfüllungen in unserer Praxis gefertigt und sofort vollendet.

In unserer Praxis werden zwei verschiedene Füllungsmaterialien verwendet, zwischen denen unsere Patienten sich entscheiden können. Es handelt sich zum einen um hochwertige Kunststoffe und zum anderen um so genannte Glasionomerzemente (Kunststoff-Zement-Gemisch).

Wir benutzen je nach Anwendungsgebiet und Indikation zum einen GrandioSo der Firma Voco und CeramX duo der Firma Dentsply. Beides sind lichthärtende Universal-Hybrid-Komposite mit extrem hohem Keramik-Füllanteil. Beides sind Marktführer und schnitten besonders gut bei zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen ab. Diese Materialien sind aber daher auch in der Beschaffung kostspielig (ca. 50 mal teurer als Amalgam), daher ist es wirtschaftlich unmöglich, diese ohne Zuzahlung durch die gesetzlich Versicherten zum Preis einer Amalgamfüllung zu verarbeiten. Die Zuzahlungen richten sich dann logischerweise nach der Größe der Füllung und somit nach dem Materialverbrauch.

Kunststofffüllungen haben den großen Vorteil, dass sie erstens zahnfarben und dadurch sehr ästhetisch sind und zweitens mit einer ausgeklügelten Adhäsivtechnik dicht mit dem Zahn verklebt werden.

Hingegen gibt es bei Glasionomerzementfüllungen keinen chemischen Verbund, sondern nur eine „Klemmwirkung“. Also müssen sie nach kürzerer Zeit (maximal 2 Jahre) ausgetauscht werden und sind eher für eine provisorische Versorgung einzusetzen. Sie sind zwar elfenbeinfarben aber nicht individuell anpassbar und somit ästhetisch weniger ansprechend. Sie sind weniger gut polierbar und nicht so kaustabil wie Kunsttofffüllungen.

Amalgam, welches nach wie vor die normale Kassenleistung ist, verwenden wir seit einiger Zeit nicht mehr, da wir es nicht für zeitgemäß halten und gewisse, viel diskutierte Gesundheitsrisiken nicht abschätzen können. Außerdem genügt die silber-graue Farbe keineswegs unseren ästhetischen Ansprüchen.

Indirekte Zahnfüllungen

Indirekte Zahnfüllungen werden auch Einlagefüllungen genannt.

Je nach Wunsch können laborgefertigte Keramik- oder Gold-Einlagefüllungen für die allermeisten Indikationen bei kranken oder beschädigten Zähnen angefertigt werden. Dabei sind Gold-Inlays oder Gold-Onlays immer noch das „non plus ultra“. Leider sind sie nicht zahnfarben. Vollkeramische Inlays oder Onlays bieten eine perfekte Ästhetik, haben aber auch einige kleine Nachteile.

In einzelnen Fällen kann es zu Inlays oder Onlays auch Zuschüsse von der gesetzlichen Krankenkasse geben. Die Differenz ist genau wie bei der direkten Zahnfüllung durch eine Zuzahlung auszugleichen.